Jährlich sterben viele Frauen völlig unnötig bei Operationen. Schuld ist die Überlastung, Übermüdung und das dadurch fahrlässige Verhalten des medizinischen Personals. Der Distanzhalter nach Kovarik ist eine einfache und schnell installierte Vorrichtung, um viele Todesfälle bei Operationen zu vermeiden. Eine kleine Investition mit großer Wirkung.

Diesen Brief und die nachfolgenden Darstellungen über die Missstände in Krankenhäusern hat Dr. Kovarik in 2005 an Krankenhäuser und die Bundesärztekammer verschickt:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie über ein schwerwiegendes Problem im Bereich gynäkologischer Operationen und der bekannten daraus resultierenden Thromboemboliegefahr aufklären, da es in Ihrer Macht steht schweren Schäden, Invalidität oder sogar dem Tod von Patientinnen vorzubeugen.

Es handelt sich hier um einen Konstruktionsmangel des üblichen gebräuchlichen Beinhalters nach Goepel mit vorhersehbaren, schwer kontrollierbarem Missbrauch durch das OP-Personal, was mit einem Distanzhalter leicht, preiswert, schnell, wirksam und endgültig technisch verhindert werden kann.

In Kliniken, wo nicht nachweislich, also technisch, vorgebeugt wird, bleibt das Wegbleiben des gefährlichen, üblichen, kaum kontrollierbaren Fehlverhaltens des OP-Personals nur eine reine, kaum überprüfbare Glaubenssache. Nach der neuesten Rechtsprechung werden aber die postoperativ thromboembolisch geschädigten Patienten oder ihre Hinterbliebenen in der Lage sein, einen groben Behandlungsfehler durch das Fehlverhalten des OP-Personals bei der Operation zu vermuten, welches die Gesundheitsschädigung verursacht hat. Somit bleibt nach einem solchen Zwischenfall die Beweislast eindeutig beim verantwortlichen OP-Personal, das sich um keine technische Abhilfe und somit um einen Unschuldsbeweis kümmert.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle bewusst machen, wie einfach Sie dieses massive Risiko für ihre Patienten und auch für den Ruf Ihrer eigenen Praxis oder Klinik verhindern können, indem sie die technischen Möglichkeiten nutzen, die einem Fehlverhalten des OP-Personals vorbeugen.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Dr. Robert Kovarik
Frauenarzt
Gutachter des Bundesverbandes Arbeitskreis Medizingeschädigte e.V.

Das Problem

Bislang galten die weit verbreiteten Beinhalter nach Goepel als sicher, da sie sich bei den üblichen gynäkologischen Untersuchungen jahrzehntelang bewährten. Man hat das unterschiedliche Risiko und die abweichenden technischen Anforderungen bei einer Untersuchung und einer Operation unterschätzt.

In Wirklichkeit bestehen gravierende Unterschiede im Thromboembolierisiko zwischen Untersuchung und Operation:

Geringes Risiko bei einer gynäkologischen Untersuchung

Eine Untersuchung dauert im Regelfall nur wenige Minuten. Die Patientin wird nicht narkotisiert und keinem operativen Eingriff ausgesetzt. So werden keine Gewebeaktivatoren frei, welche eine Blutgerinnung im tiefen Venensystem einleiten können. Der Blutdruck der Patientin ist oftmals erhöht, weil sie während einer Untersuchung etwas aufgeregt ist. Eine wache Patientin bewegt zudem ihre Beine ausreichend. Der Arzt arbeitet meist alleine, während der Untersuchung kommt es nicht zu einer Situation, in der er mit seinen Ellenbogen Druck auf Unterschenkel oder Knie der Patientin ausübt. Das Risiko während einer gynäkologischen bzw. einer Operation am kleinen Becken ist ungleich höher!

Hohes Risiko bei einer gynäkologischen Operation

In der Medizin ist das Risiko kaum bekannt, das durch die übliche Praxis bei einer Operation entsteht: Üblicherweise stehen der Operateur und sein erster Assistent bei einer Operation seitlich am Körper der Patientin. Dem zweiten, oftmals unerfahrerenen Assistenten wird gewöhnlich nur die „Zuschauerposition“ zwischen den hochgelagerten und angewinkelten Beinen der Patientin zugeteilt. Er hält die Wunde mit OP-Haken offen oder fixiert die Fäden. Seine Suche nach Entlastung, das Abstützen der Arme, geschieht oft unbewusst. Durch den Druck seiner Arme auf die Beine der Patientin gefährdet er allerdings massiv ihre Gesundheit und ihr Leben.
Auch bei Kenntnis dieser Gefahr bleibt das Risiko hoch, da Ärzte auf Grund der derzeit herrschenden Abeitsbedingungen immer häufiger übermüdet und überarbeitet sind – der Wunsch sich irgendwo anzulehnen bleibt.

Die Fakten

Nach der veröffentlichten Statistik der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung GGMBHD BQS-Bundesauswertung 2004 kam es zu 514 postoperativen thromboembolischen Zwischenfällen nach gynäkologischen Operationen in Deutschland allein im Jahre 2004. Gynäkologische und andere Operationen an Organen im kleinen Becken sind grundsätzlich mit erhöhtem Risiko der Lungenembolie behaftet. Bisher dachte man, dass es nur an dem dort vorhandenen, dichten venösen Plexus liegt. Daher wurden diese Zwischenfälle als „unerklärbar“ ohne weitere Haftpflichtkonsequenzen eingestuft. Es wurde hierbei übersehen, dass die Ursache einer Lungenembolie und anderer Konsequenzen auch von der Art abhängig ist, wie diese Patientinnen gelagert und operiert wurden.



Die Folge

  • Eine narkotisierte Patientin bewegt ihre Füße nicht. Schon das führt zu einer erhöhten Thrombosegefahr, wie es aus Todesfällen nach langen Flügen wegen des bloßen Sitzens mit angewinkelten Beinen bekannt ist.
  • Bei dem in der Regel niedrigen Blutdruck während einer Operation vermindert sich die Durchblutung in den Beinen sowohl aus dem Grund der Gravitation als auch infolge des Narkosemittels und des Bluverlustes.
  • Das zufließende arterielle Blut steht immer unter größerem Druck als das abfließende venöse Blut. Somit entsteht in den aufgelegten Unterschenkeln und in den Füßen ein gefährlicher Ventilmechanismus. Die tiefen Venen der Waden und Füße weiten sich zu einem großen Stauraum für die Thrombinbildung.
  • Wenn Ärzte und Pflegepersonal durch Auflehnen mit ihren Ellenbogen Druck auf die Beine der Patientin ausüben, kommt es zum Blutstau in den Waden und zu einem Quetschen des empfindlichen Endothels in Arterien, Venen, Kapillaren, Lymphgefäßen und Intersitium der Beine der Patientin. Dadurch wird eine weitere Menge blutgerinnungsaktiver Stoffe freigesetzt. Es entwickelt sich Sauerstoffmangel in den Unterschenkeln, schließlich kommt es zur Blutgerinnung in den Venen.
  • Nach der Operation werden die Beine der Patientin gestreckt, durch den Verlagerungsgriff der Druck auf einen Schlag aus den Waden genommen und die blutgerinnungsaktiven Stoffe und eventuelle Thromben direkt in den Kreislauf zu Herz und Lunge geschleust.

Die Lösung – Der Distanzhalter nach Kovarik ®

Ein juristisch nachweisbarer Schutz vor jeglichem Außendruck auf die Beine wird mit einem einfachen Distanzhalter erreicht. Alle bestehenden Beinhalter nach Goepel sollten damit grundsätzlich aufgerüstet werden.
Es handelt sich um eine feste und sichere Ergänzung aller bisherigen Systeme, eine hygienische und bequeme Abstützfläche für den Operateur, die sich für das Auflegen leicht umdrehen läßt und den Operateur bei Bedarf entlastet.

Ihre Vorteile:

  • Schutz Ihrer Patientinnen vor Thrombosen, Invalidität und Tod
  • Schutz Ihrer Praxis bzw. Klinik vor schlechtem Image
  • Unschuldsnachweis bei juristischem Nachspiel
  • Verringerung der Steigerung der Haftpflicht-Versicherungsprämien
  • Eine einmalige, geringe Investition

Helfen Sie mit und schützen Sie zahlreiche Frauen mit dem Distanzhalter nach Kovarik!

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